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Helft dem Fietzophren!

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Das „Fietzophren“ eines der ältesten Nürnberger Bergsportgeschäfte ist dieses Jahr in schweres Fahrwasser geraten. Neben dem Coronalockdown im Frühjahr, starb auch im Mai überraschend der langjährige Geschäftsführer Ralf Pfeiffer.

Veilleicht schaut ihr mal bei den Weihnachtseinkäufen vorbei :-). Die Mitarbeiter würden sich freuen 🙂

Geschichte der Fietzophren:

Anfang Mai 1987 wurde der Laden von Wolfgang Fietz und Stefan Riehlein in der Löbleinstrasse 1 in Nürnberg eröffnet.

Wolfgang Fietz war zu dieser Zeit bereits als Freikletterer und Boulderer in der Fränkischen Schweiz und anderen Klettergebieten dieser Welt bekannt. Er kam auf die Idee aus seinen Nachnamen Fietz und Schizophren, die Krankheit,die die meisten zufälligen Beobachter seinem Kletterstil zuschrieben (damals gab es nur eine kleine Klettererszene im Vergleich zu heute und die meisten Zuschauer waren Ausflügler aus Nürnberg oder Bauern), den Ladennamen Sport Fietzophren zu kreieren und damit auszudrücken, dass man sich vorwiegend als Fachsportgeschäft für „verrückte“ Sportarten wie z.B. Freiklettern oder Höhlenforschen und -Tauchen verstand. Nun, Freiklettern oder Bouldern sind mittlerweile fast schon eine Massensportart bzw. mindestens „trendy“, aber Höhlenforschen und -Tauchen gelten immer noch als etwas „verrückt“.

Ebenfalls Anfang Mai aber 1991 Ralph Pfeiffer, als Mitarbeiter in der Sport Fietzophren GdbR. Nachdem sich Wolfgang Fietz von seinem vorherigem Teilhaber getrennt hatte, gründeten Wolfgang und Ralph zum 1. Januar 1993 die Fietzophren Sporteinzelhandels GmbH. Das Sortiment umfasste zu der Zeit bereits Klettern und Bergsport, Outdoor und Trekkingausrüstung, Fernreise und Campingbedarf sowie Höhlenausrüstung. Im Mai 1994 verlies Wolfgang Fietz die GmbH auf eigenen Wunsch.

Nachdem sich das Sortiment in den folgenden Jahren nochmals, diesmal mehr in die Breite, vergrössert hatte, zog der Laden im Mai 2002 in größere Ladenräume in die Bucher Straße 48 A umziehen, wo das Fietzophren seitdem erreichbar ist.

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