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Alexander Huber klettert „Feuersalamander“ (X/8b)

Alexander Huber ist gerade bei „Abarbeiten“ seiner Altprojekte. Eins konnte er jetzt zu den Akten legen. Am 2. April 2026 gelang ihm an der Gößlerwand in der Steiermark die erste freie Begehung der Route „Feuersalamander“. Die zehn Seillängen lange Linie erreicht Schwierigkeiten bis 8b und zählt damit zu den anspruchsvollsten Mehrseillängenrouten der Region.

Die Geschichte der Route reicht laut Alex mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Bereits im Jahr 2005 sollten die beiden Huberbuam (Thomas und Alexander Huber) an der Wand nahe dem Grundlsee im Rahmen des Volksfestes „Visionäre der Berge“ eine Route erstbegehen. Nach dem Einbohren von unten wurde den beiden klar, dass das Projekt zu anspruchsvoll für eine schnelle Erstbegehung war. Sie entdeckten aber daneben eine leichtere Route. Diese Route wurde dem plötzlich verstorbenen Manfred Gabrielli vom ORF Tirol gewidmet, der die Idee dieses Bergsportfestes mitgetragen und gefördert hat. Alex gelang es jetzt durch kleine Varianten und Umgehungen eine frei kletterbare Linie durch den glatten Kalk zu finden.

Der Name „Feuersalamander“ kommt aus dem Routenverlauf, der alles andere als gerade ist und außerdem von der Farbgebung der Route. Sie geht abwechselnd durch gelben und grauen Fels

Die neue Route umfasst insgesamt zehn Seillängen, davon fünf im Schwierigkeitsgrad 8a oder schwerer. Die Schlüsselstelle bewertet Alex mit 8b bzw. X. Charakteristisch für die Linie ist der vergleichsweise sparsame Einsatz von Bohrhaken. So befinden sich insgesamt nur 15 Bohrhaken in der Route. Ein Großteil der Absicherung vor allem in den „leichteren“ erfolgt klassisch mit Klemmkeilen und -geräten.

Fotos: (c) Klaus Fengler

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