Bereits im März letzten hatte Yannik begonnen „Excalibur“ zu projektieren. Die einzelnen Sequenzen konnte er schnell entschlüsseln, und schon im ersten Durchstiegsversuch kletterte er bis zur letzten Crux. Letztlich dauerte es über 19 Sessions im Projekt bis Yannick die Route kurz vor Weihnachten 2025 erfolgreich punkten konnte.
Yannick dazu: „Mit Excalibur habe ich mein zweites und letztes verbleibendes Lead-Projekt des Jahres abgeschlossen. Im Jahr 2025 war es mein Ziel, „Rastaman Vibrations” und „Excalibur” zu klettern. Mit „Rastaman Vibrations” hatte ich bereits 2024 begonnen und habe es schließlich im August 2025 geschafft.
Das erste Mal versuchte ich mich im März 2025 an Excalibur und machte einige vielversprechende Verbindungen, wobei ich bereits bei meinem ersten Versuch vom Boden aus bis zur letzten Schlüsselstelle kletterte. Der untere Teil von Excalibur liegt mir sehr gut, und ich bin fast nie vor der Fersenbewegung an der letzten Schlüsselstelle gestürzt.
Die letzten beiden Züge, insbesondere die Zweifingerloch, in die ich meinen Mittelfinger und Zeigefinger kaum hineinbekam, vollständig gekrümmt mit einem kleinen Vorsprung, um meinen Daumen darauf zu krümmen, waren jedoch selbst als einzelne Bewegungen eine echte Herausforderung. Dieser Zug war für mich so schwierig, dass ich dort mindestens zwanzig Mal gestürzt bin. Ohne diesen Zug perfekt auszuführen, war der letzte Zugunmöglich und ich bin dort mindestens zwölf Mal gestürzt.
ährend der neunzehn Touren, die ich auf dieser Route unternommen habe, waren Haut, Geduld und Bedingungen die wichtigsten Faktoren. Es gab Touren, bei denen ich
mir beim ersten Versuch die Haut verletzt habe und dann vier Tage lang pausieren musste, nur um dann dieselbe Spalte wieder zu öffnen. Der Unterschied
zwischen Ausruhen und Versuchen hat überhaupt keinen Spaß gemacht. Bei meiner letzten Tour habe ich einen Tag mit und drei Tage ohne geplant, um sicherzustellen, dass meine
Haut immer in gutem Zustand war.Es war ein frustrierender Prozess, mit hohen Erwartungen am Anfang und großen Rückschlägen auf dem Weg dorthin. Am Ende war es mir fast
egal, ob ich es schaffte, und ich kam einfach jedes Mal zurück, machte zwei oder drei Versuche und kehrte dann drei Tage später zurück.Schließlich schaffte ich den letzten Zug mit einer sehr knapp und war fast überrascht, als ich es schaffte.
Für mein nächstes Projekt werde ich eine lange Route mit bequemen Griffen wählen!😅“
Die Route im Sarchatal bei Arco wurde von mehreren namhaften Klettern, wie Adam Ondra und Jakob Schubert erfolglos probiert und als mindestens 9b+ eingestuft. Erst vorletztes Jahr konnte Stefano Ghisolfi die Route als Erster punkten.
Das Projekt wurde von Cristian Dorigatti und Morris Fontanari an einen Block bei Drena im Jahr 2020 eingebohrt. An diesem Block gibt es eine stark überhängende fast glatte Seite durch die, die kurze boulderartige Route nach oben zieht, siehe Video in dem Stefano zusammen mit Adam Ondra und Jakob Schubert die Route probiert. Benannt wurde die Route nach einem Block mit Schwert in einem „etwas skurrilen“ Themenpark bei Drena.
Für Stefano war es, nach eigener Aussage, auf alle Fälle seine bisher härteste Erstbegehung und Adam Ondra, wie auch Jakob Schubert konnten die Route bisher nicht klettern. Letztlich ist es die wohl härteste Route in Italien.
Dass „Excalibur“ mindestens 9b+ ist, darauf deutet schon die Tatsache hin, dass Adam Ondra, der sich in der Linie austobte und keine Chance für sich im Moment sah. Vor allem an der Schlüsselstelle weit oben ( ein Zug von einem üblen Zweifingerloch, eigentlich mehr Leiste) fiel der Tscheche immer wieder ab.
Nach William „Will“ Bosi konnte Brooke Raboutou die Route wiederholen und damit als erste Frau eine Route im Grad 9b+ klettern und damit Klettergeschichte schreiben.
Foto: (c) Crimp Films




[…] Topos: Topo und weitere Infos […]
Ja leider ist Entscheidung für eine bessere Struktur und Förderung des Leistungssports im DAV um ein Jahr auf kommenden Spätherbst…
Fragt doch mal leise beim Namensgeber des "Nationalkaders" an. Der größte Verein nach dem ADAC, hat jahrelang einen Klettertempel nach…
Respekt!
wir kletterten den Freney 1985 in 7 Stunden, das war bis dato die absolut schnellste Seilschafft K. Kreiner staatl. gepr.…