Neues aus dem Klettergebieten: Ammerthaler Wand - Ursache des Hakenbruchs geklärt

Die IG „Klettern FrankenjuraFichtelgebirge und Bayerischer Wald“ die Ergebnisse der Bohrhakenuntersuchungen an der Ammerthaler Wand bei Amberg im Nördlichen Frankenjura zusammengefasst.

Zur Erinnerung: Im Juli 2020 kam es an der Ammerthaler Wand (auch Rote Wand genannt) in der Hersbrucker Schweiz einen schweren Unfall. Bei einem eingehängten Toprope brach noch aus ungeklärter Ursache der Ringhaken und ein Kletterer stürzte ca. 8 Meter ab und landete auf seinen Sicherungspartner. Beide wurden nach Angaben der Bergwacht Amberg schwer bis mittelschwer verletzt. Dies dürfte der erste Fall gewesen sein, indem ein „moderner“ Umlenkhaken in einem deutschen Klettergebiet gebrochen ist. Weitere Infos auf der Internetseite der IG Klettern Frankenjura, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald.

Nach diesem Unfall wurde die Wand vorübergehend gesperrt.

Die nachfolgenden Untersuchungen erfolgten durch die Sicherheitsforschung (SiFo) des DAV und mit tatkräftiger Unterstützung etlicher ehrenamtlicher Helfer. Die Zusammenfassung gibt nun einen Überblick über die mögliche Unfallursache.

Die Gemeinde Illschwang, auf deren Gemeindegebiet sich der Kletterfels befindet, hob die Sperrung am 18. Mai jetzt wieder auf.

Vorher war natürlich ein enormer Sanierungsaufwand seitens der IG Klettern bewältigt. Vielen Dank allen Aktiven.

Und bitte denkt immer dran, ein Kletterfels ist keine Kletterhalle. Und auch dort gibt es keine 100%ige Sicherheit. In einem Klettergarten klettert jeder eigenverantwortlich und zwar an Material dessen Herkunft und Sicherheit unklar sein kann! Jeder Kletterer ist angehalten, das Material an dem er sich und andere sichert, in Augenschein zu nehmen.

Dazu gibt es ein Statement der IG „Klettern Frankenjura, Fichtelgebirge und Bayerischer Wald“.

Foto: Feierliche Aufhebung der Sperrung durch den Bürgermeister Dieter Dehling von Illschwang, den Bürgermeister Anton Peter von Ammerthal und Torsten Scheller von der IG Klettern.

 

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