Viele Neutouren bei den "Schwersten Routen der Welt"

Dieses Jahr tat sich viel bei den „Schwersten Routen der Welt„. So kamen 22 Routen im Grad 9a+ und härter hinzu. Das sind sechs Routen mehr als letztes Jahr und neun Routen mehr als im Jahr 2016.

Eine neue Schwierigkeit wie im letzten Jahr mit der Route „Silence“ (9c) von Adam Ondra war dieses Jahr nicht dabei. Dafür gibt es mit Alex Megos einen neuen Erstbegeher einer 9b+-Route. Die Schwierigkeit wurde auch dieses Jahr schon von Stefano Ghisolfi bestätigt. Mit Alex Megos und Stefano Ghisolfi gibt es nun insgesamt 4 Kletterer, neben Adam Ondra und Chris Sharma, die diesen Schwierigkeitsgrad klettern konnten.

Für vier Routen wurde die Schwierigkeit „9b“ vorgeschlagen. Bei den zwei Routen von Adam Ondra dürfte es kaum Diskussionen geben. Bei der Route „La barrière“ im Jansegg von Pirmin Bertle dagegen schon, da bisher keine seiner Routen für die er „9b“ vorschlug in dieser Schwierigkeit bestätigt wurden. Bei der Route von Sachi Amma kann man ebenfalls gespannt sein, da es seine erste Route in diesem Grad war.

Von den mittlerweile 125 Routen im Grad 9a+ und härter, stammen 38 bzw. 39 Routen *) von Adam Ondra. Diese Dominanz zeigte sich auch dieses Jahr, auch wenn er dieses Jahr nicht die schwerste Route im Jahr erschliessen konnte.

Nachfolgend konnten Chris Sharma insgesamt 16 Routen und Alex Megos 8 Routen im Grad 9a+ und härter erschließen.

Noch erwähnenswert ist die Leistung von Jakob Schubert. Ihm gelang die erste Wiederholung der Chris-Sharma-Route „Neanderthal“ (9b) und auch von „El Bon Combat“ (9b/+), letztere Route stufte er allerdings auf 9a+! ab.

Bei den Damen sah es dieses Jahr recht mau aus. Keine Kletterin konnte eine Route im Grad 9a+ und härter wiederholen.

Und noch etwas Erwähnenswertes: Mit der Route „Walhalla“ wird es wohl bald eine 9a+ Mehrseillängentour geben. Edu Marin arbeitet fleißig an einer Rotpunktbegehung.

*) Die Erstbegehung von „Chilam Balam“ durch Bernabé Fernández (der die Route damals mit 9b+ einstufte) gilt als zumindest stark zweifelhaft. Adam Ondra war der Zweit- bzw. Erstbegeher der Route.

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