Das Grazer Bergland bei Bergwelten

Im neusten Beitrag von Bergwelten geht es in die Heimat von Sportkletterurgestein Horst Jobstraibitzer . Horst hat am Konzept mitgewirkt und auch viele seiner Freunde sind im Film zu sehen.

Das Grazer Bergland ist wohl das südöstlichste, große, Klettergebiet der Alpen. Mit weit über 1000 Routen bietet es einen großartigen Spielplatz für Boulderer ebenso wie für Sportkletterer oder auch Alpinisten, die sich hier bereits früh im Jahr für ihre Sommerziele in den Bergen vorbereiten und die im sonnigen Spätherbst ihre letzten Touren machen, wenn in höheren Gefilden bereits der erste Schnee liegt.
Mit der Sportkletterei hat das einheimische Brüderpaar Ernst und Roman Gruber hier bereits 1977 begonnen. Auf ihr Konto gehen nicht nur die jeweils erste Route im siebten,achten und neunten Schwierigkeitsgrad des Grazer Berglandes sondern auch erste Rotpunktbegehungen von ganz großen Klassikern im Hochschwab und Gesäuse. Diesmal ist es die hundert Meter hohe Westwand des Nadelspitzes, der die Gebrüder, 39 Jahre nach ihrer ersten freien Begehung, einen Besuch abstatten.
Bereits 1986 wurde in der sogenannten „Arena“ der magische zehnte Schwierigkeitsgrad durch Robert Kerneza mit der Route „Phallus Dei“ geklettert. 32 Jahre später sind es die ersten beiden Frauen die, nach erfolgtem Durchstieg, die Umlenkung erreichen. Eine von ihnen, Barbara Raudner, erzählt von den Moves in diesem überhängenden Gemäuer.
Aber nicht nur für Kletterer ist das Grazer Bergland ein place to be.
Wanderer aus aller Herren Länder steigen an schönen Tagen durch die Bärenschützklamm, die man oftmals als schönste wasserführende Felsenklamm Österreichs bezeichnet.
Wenn man Glück hat, sieht man sogar hoch oben den Paragleiter Paul Guschlbauer, der die Thermik nützt um mit seinem Gleitschirm zur Teichalm zu gelangen, dem größten zusammenhängenden Almenland Europas.
Und was es dort oben zu sehen gibt, erzählt uns der Burgschauspieler und Salzburger „Jedermann“ Peter Simonischek.

Text:  (c) Horst Jobstraibitzer von climbing.plus

 

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