Wie der Klimawandel die Lawinengefahr erhöht

In den Medien wird derzeit diese zunehmende  Lawinengefahr durch den Klimawandel in den Alpen diskutiert. Begonnen hat es mit dem sehr reißerischen Bildartikel. Nun gibt es einen doch fundierteren  Beitrag vom ZDF:

„Bisher werden 90 Prozent der Lawinen von Wintersportlern selbst ausgelöst, doch dies könnte sich möglicherweise in Zukunft ändern. Noch steht die Forschung am Anfang, doch der Trend zeigt: Die Veränderungen des Klimas haben eine Auswirkung auf Art und Häufigkeit von Lawinen.

Rund 100 Millionen Urlauber strömen jedes Jahr in die Alpen. Der Trend, dass viele Wintersportler abseits der Piste unterwegs sind, nimmt rapide zu. Für Lawinenwarndienste wird das zunehmend ein Problem, vor allem wenn die Touristen die Anzeichen von Lawinen nicht erkennen können oder auf das geeignete Notfallequipment verzichten.

Am Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos (SLF) wird seit der Wintersaison 2019 untersucht, wie genau Veränderungen des Klimas die Entstehung von Lawinen beeinflussen.

„Für eine Lawine braucht es eine instabile Struktur im SchneeAlso eine dicke Schicht gebundenen Schnees auf einer darunter liegenden Schwachschicht. Sobald ein Skifahrer darauf fährt, bricht die Schwachschicht, und die gebundene obere Schicht rutscht ab“, erklärt der Lawinenforscher Alec van Herwijnen.“

Hier der Link: www.zdf.de

 

 

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