Kilian Fischhuber klettert "Ding Dong" (7c+/8a)

An sich ist es ja keine Schlagzeile wert, wenn Kilian Fischhuber eine 8a-Route flasht, aber in dem Fall machen wir gerne eine Ausnahme. 35! Jahre nach dem Einbohren durch Heli Putz gab es nun für „Ding Dong“ die Begehungspremiere durch Kilian im Flash-Modus. Kilian war jetzt auf das Jahr genauso alt  wie die Route. Dank an Heli für das liebevolle Sanieren des Klettergartens und natürlich auch seinen Bericht:

„Am Predigtstuhl in Bad Goisern hatte ich 1985 an einer Route gearbeitet. In der ich ich zwar alle Züge klettern konnte, sie jedoch nie Rotpunkt durchgestiegen bin.

Wie immer sind die Namensgebungen, der Erstbegehungen von der Stimmung und Situation abhängig. Zu dieser Zeit stand ich auf Punk und NewWave und hörte auch Klaus Nomi, einer seiner katastrophalen Songs war eben „Ding Dong“. So nannte ich diese Route, an der ich so knapp dran war ebenso. (ungeachtet was das auf „amerikanisch“ bedeutet.)

„Im Jahr 2018 hatte ich alle (ca. 65 ) Routen aus dem Predigtstuhl rausgeflext und neu, modern eingeklebt (Respekt und Danke von der Redaktion von kletterblock.de). Darunter natürlich auch die Route „Ding Dong“. Diese wollte ich mir eben heuer vornehmen zu klettern.

Bei der ServusTV Produktion letzte Woche ergab es sich, das ich mit Kilian (Fischhuber) dort war.Mich freute es ihn motivieren und er wollte und konnte die Route versuchen. Er hat sich die Route von oben und von der Seite angesehen und schon im ersten Versuch konnte er sie, sozusagen „flash“ durchsteigen. Nach drei Durchstiegen für die Filmerei war sein Schwierigkeitsvorschlag  7c+/8a . Um ein Jahr ist Kilian so alt wie die Route – meinen Projektnamen wollte er belassen.

Kilian kletterte die Schlüsselstelle völlig anders als ich damals versuchte.  Nun bin ich an der Reihe – diese Woche habe ich Zeit und werde die Route nach Kilians Angaben die Route klettern.“

Portrait des Klettergebietes

Der Predigtstuhl bei Bad Goisern ist super modern eingerichtet und bestens abgesichert, seine Routen sind aus besten Dachsteinkalk. Die Routen sind rauh und nicht abgeklettert. Alle Routen haben am Einstieg eine hübsche Plakette mit genauen Routenangaben. So wie sie Heli Putz auch an der „Ewigen Wand“ an der „Zwerchwand“ montiert hat.

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