Simon Gietl und Davide Prandini mit "Aquädukt" in der Wasserkopf-Nordwand

Die zwei Südtiroler Simon Gietl und Davide Prandini konnten mit „Äquadukt“ eine neue Linie an der rechten Seite der Wasserkopf-Nordwand in der Rieserfernergruppe in Südtirol erschliessen.. Laut den beiden Alpinisten handelt es sich bei der neuen Route um eine wunderschöne und homogenen Kletterei in gutem Fels (IV, M5, 650m). Nach Zweidritteln der Klettertour erreichten sie die Nordwestrinne, der sie etwa 150 Meter folgten, bis sie über den Kammerlander/Beikircher-Ausstieg den Gipfel erreichten. Die Sicherung kommt in typischer Gietlmanier ohne Bohrhaken aus. Die zwei verwendeten Normalhaken wurden von Gietl und Prandini belassen. Zur Absicherung der Route verwendeten sie zusätzlich einen kompletten Satz Friends. Die Wasserkopf-Nordwand wird auch als „kleine Eigernordwand“ bezeichnet, weil sie dieser berühmtesten Nordwand der Alpen ähnlich sieht. Erst im August 1977 wurde die Nordwand am Wasserkopf zum ersten Mal von Werner Beikircher und Hans Kammerlander durchstiegen. Simon Gietl fand am 25. November 2014, diesmal mit Vittorio Messini, mit der Route „Hakuna Matata“ eine sehr direkte Linie durch Nordwand abgelegt.

 

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